Nach dem emotionalen Einleben in den Inhalt der Bildfolge muss jetzt die exakte Formulierung von Sätzen in den Vordergrund rücken. Damit soll nicht  das freie Schaffen und kreative Erleben der Schüler eingeengt werden: Den Kindern wird so das kognitive Handwerkszeug zum Texte-Schreiben an die Hand gegeben, nicht zuletzt für spätere Klassen.

Die Bildfolgen sind so konzipiert, dass über das Geschehen auf einem Bild mit einem einzigen Satz berichtet werden kann. Nur selten konnte für einen Satz kein eigenes Bild gezeichnet werden. In einem solchen Fall  teilt ein senkrechter weißer Strich oder eine Zierleiste die Wörter im grauen Feld in zwei Gruppen. Dies ist  hier beim ersten Bild der Fall. Die Kinder wissen: Hier muss man zwei Sätze schreiben.


 

Bis hierher ist es ohne Probleme möglich, die Klasse im direkten Unterricht ohne Differenzierung zu führen. Ob die Schüler dabei alleine oder in Partnerarbeit die Aufgaben ausführen, ist unerheblich und hängt von Klasse oder Lehrer ab.
Nun aber muss die Phase einer klaren Differenzierung innerhalb der Klasse beginnen. Wie diese am einfachsten aussehen kann, soll komprimiert die nächste Seite zeigen.